Donnerstag, 31. Januar 2008

Mo, 31. Jan. 2005

Heute morgen ist "unser" Taxifahrer nicht gekommen. Gerade als wir dabei waren, ein anderes Taxi anzuhalten, verlies Dauda mit einem WEC-Fahrzeug das Gelände. Er musste nach Banjul, hatte dort etwa eine Stunde lang Besorgungen zu machen, und nahm uns gerne mit. Das passte ja optimal!



Kurz vor 9:15 waren wir beim Physiotherapeuten. Die kleine Verspätung machte aber gar nichts, da Herr Kes auch erst um Viertel Zehn eintraf. Während der Massage unterhielten wir uns wieder über die verschiedensten Sachen, so z.B. übers Angeln oder darüber, welche Sprachen holländische Kinder in der Schule lernen. Herr Kes selbst hat Englisch, Französisch, Deutsch, und ein wenig Spanisch gelernt. Er scheint ein sprachbegabter Schüler gewesen zu sein, was nun Daniel im Blick auf seine Deutschkenntnisse sehr entgegenkommt.



Wir saßen gerade beim Abendessen; da rief Hermann aus Somita an, und teilte uns mit, dass Michael, Andreas und er zeitig von Somita aufbrechen und gegen Acht in der Früh bei uns ankommen würden.

Mittwoch, 30. Januar 2008

So, 30. Jan. 2005

Gottesdienst einmal anders!


Mit Judy, Matty, Sanoo, Dani und den beiden "Nägeln" (Debbie und Martin) gings heute in die Evangelische Kirche von Sabadou, die auch von den big boys regelmäßig besucht wird. Im ersten Teil des Gottesdienstes, der um 10:30 begann, stand eindeutig das Lobpreis-Element im Vordergrund. Mit Keybord, E-Gitarre, Schlagzeug, und einem mächtigen Verstärker wurde der Vorsingerin unter die Arme gegriffen, und die Kirche (zumindest lautstärkemäßig) in eine Disco verwandelt. Ich würde die Gemeinde nicht als charismatisch stigmatisieren; afrikanische Gottesdienste sind einfach "lebendiger" als typisch "europäische". Allerdings hat Hermann wohl auch Recht mit seiner Aussage, dass afrikanischer Gesang mit Musik auch rhythmisch sehr schön ist, solange sie keinen Verstärker in die Hände kriegen. Dann kann es schon mal vorkommen, dass ihnen das Maß für die Lautstärke verloren geht. Wobei, ich glaub', das kommt in Europa auch vor - wenn auch nicht unbedingt im Gottesdienst ...


Dann predigte ein junger Mann über 2. Chronik 7, 14 - darüber wie Gott alle Gebiete unseres Lebens heil machen kann, wenn wir uns vor ihm demütigen. Da sich kein Übersetzer fand, sprach er erst auf Englisch und übersetzte dann selbst auf Wolof. Das schien ihn aber nicht aus dem Konzept zu bringen; im Gegenteil. Gegen 11:30 war er fertig. Nun kam das Opfer an die Reihe. Das läuft hier etwas anders als in Deutschland. Hier geht nicht etwa der Klingelbeutel von Person zu Person, sondern jeder Geber erhebt sich, reiht sich in den Pulk ein, der nach vorn zum Klingelbeutel geht, wirft dort sein Scherflein ein und geht wieder zurück auf seinen Platz. Damit's nicht langweilig wird, gibt es eine kräftige Musikuntermalung, und Alles ist in Bewegung - entweder unterwegs oder auf dem Platz. An diese Opferzeremonie anschließend findet die Vorstellung all derjenigen statt, die zum ersten Mal den Gottesdienst besuchen. Heute waren das nur die beiden Nagels und ich. Dani war zwar schon das zweite Mal mit dabei, wollte sich die Chance aber nicht entgehen lassen, sich noch ein zweites Mal vorzustellen. Als es danach an die Abkündigungen ging, meinte ich, es gehe nun auf das Ende des Gottesdienstes zu. Daraufhin stand aber der Kirchenvorstand auf, und ging nach vorn. Daniel sagte mir, es sei keineswegs vorbei - der sei mit seiner Predigt wohl erst gegen Eins fertig. Ja wie?? Zu meiner Erleichterung kam es anders. Er hielt zwar ein ellenlanges Gebet; aber nach 10 Minuten war auch das vorbei, und der Gottesdienst zu Ende.



Zum Mittagessen wurden die fünf übrigen Shawarmas vom Vorabend im Gasherd wieder aufgewärmt. Außerdem hatte Martin noch ein Glas Würstchen eingekauft, die gekocht, sowie mit Ketchup und aufgeschnittenen Baguettes klasse Hotdogs abgaben. Um halb Drei verabschiedeten sich Debbie und Martin. Eigentlich wollten Dani und ich die beiden ja noch zum Flughafen begleiten, aber Judy wollte danach direkt zurück fahren, so dass wir uns kurz und schmerzlos bei WEC verabschiedeten.



Unser Abendessen nahmen wir heute in besonderer Umgebung ein. Bei Mama's, einem Schweizer Restaurant, gibt es Sonntag abends ein Buffet, bei dem man für knapp 300 Dalasis so viel (oder wenig) essen darf, wie man will bzw. kann. Geboten werden u.a. Würstchen, Rösti, Salate, und zur Krönung ein richtiges Spanferkel. Essen und Ambiente sind wirklich in Ordnung, und entsprechend kommen auch etliche Kunden; davon sind schätzungsweise 95 Prozent Weiße - Deutsche ebenso wie nicht Germanophile, so dass Mama mitunter ein wenig durcheinander kommt, an wen sie sich in welcher Sprache zu wenden hat. Wie gesagt, das Essen war echt klasse, und Daniel und ich verdrückten zusammen sieben Teller sowie drei Tellerchen Nachspeise. Anschließend nahmen wir uns ein Taxi um die 600 Meter bis zu WEC zurück zu legen; natürlich nur, weil Daniel noch nicht so gut zu Fuß war ...

Dienstag, 29. Januar 2008

Sa, 29. Jan. 2005

Ah, keine Physiotherapie heute. Da konnten wir ja mal richtig ausschlafen! Irgendwann nach Ein Uhr war ich gerade auf dem halben Weg zu dem Gebäude von Africell, um eine Handy-Rechnung von Daniel abzuholen, als mir Judy mit dem Mitsubishi entgegenkam. Da hab ich natürlich wieder kehrt gemacht, und bin zurück zum Camp gelaufen. Neben Deborah und Martin Nagel hatte Judy auch noch Matty und Sanoo mit an Bord. Die vier Frauen bekamen ein Zimmer in einem anderen Trakt; Martin bekam den anderen Teil des Gästehauses, in dem Dani und ich wohnten.



Nachdem alle Koffer auf die Zimmer gebracht waren, und man sich ein wenig eingerichtet hatte, brachen wir alle – bis auf Daniel – auf zum Strand. Dort angekommen stellte sich heraus, dass ich der Einzige mit Badesachen war; die anderen zogen es vor am Strand zu sitzen, die frische Brise zu genießen, und sich zu unterhalten, während ich baden ging. Zu meiner Überraschung wurden wir von aufdringlichen Händlern fast vollkommen verschont – erst kurz bevor wir gehen wollten, kamen zwei, die uns Holzbilder verkaufen wollten. Wir zeigten Interesse, und Judy ein weiches Herz, so dass wir die Bildchen schließlich vielleicht zum dreifachen Preis erstanden hatten. Anschließend fuhren wir zu den big boys, um ihnen einen kleine Besuch abzustatten und mit ihnen zu Abend zu Essen. Zu diesem Zweck deckten wir uns unterwegs mit 20 Sharwamas ein, die von Martin gesponsert wurden, da sein Geld "bald sowieso nur noch Heizwert" habe. Er wollte am nächsten Tag zurück fliegen. Die Boys kamen aber soeben vom Essen, und so blieben Fünf der Sharwamas schlussendlich über. Um halb Elf waren wir wieder bei WEC.

Montag, 28. Januar 2008

Fr, 28. Jan. 2005

Heute morgen war mein Magen immer noch unruhig, und es ging mir nicht so gut. Ich fühlte mich allerdings nicht so schlecht nicht mit Daniel mit zur Physiotherapie zu gehen. Bei der Behandlung sagte der Holländer, ...



... der übrigens Herr Kes heißt, dass es ihm ebenfalls heute morgen nicht so gut sei, er aber in den vergangenen dreisig Jahren noch immer gekommen sei. Dann begann er heute zur Abwechslung mit der Massage. Nach einer guten halben Stunde machte ich mich auf den Weg zum Bezahlen, woraus aber zwanzig Minuten lang nichts wurde. Erst als Daniel fertig mit der Behandlung war, und er sich an den Holländer wandte, wurde es was. Danach liesen wir uns wieder von unserem "privaten" Taxifahrer am Nebeneingang abholen. So ein "Chauffeur" hat schon was. Für 250 Dalasis bringt der einen zum Krankenhaus, wartet dort eine Stunde und nimmt einen anschließend wieder zurück. In den drei Tagen, in denen er uns auf diese Weise seine Dienste zur Verfügung stellte, nahm er höchstwahrscheinlich gut und gern so viel ein wie eine Putzkraft in einem ganzen Monat.

Sonntag, 27. Januar 2008

Do, 27. Jan. 2005

Wie vereinbart holte uns heute der Taxifahrer vom Vortag um kurz nach halb Neun vor WEC ab, und brachte uns zum Krankenhaus. Wie schon am Vortag würde er auch heute am Haupteingang warten, bis wir zurück kämen. Der Holländer begrüßte uns freundlich und begann umgehend mit der Behandlung.



Zuerst wurde Daniel bächlings unter eine Wärmeplatte gelegt und geröstet. Als er nach 10 Minuten schön knusprig war, wurde er schön durchgeknetet. Der Holländer wagte nun den ersten Versuch einer Diagnose: Spätfolgen einer Malariaerkrankung, die sich in manchen Fällen aufs Gewebe niederschlagen kann, haben in Verbindung mit langem, umbequemem Liegen zu den Schmerzen im hinteren Hüftbereich der linken Seite geführt. Kurierung? Die natürliche Wiederherstellung des Körpers soll durch Massagen und Übungen stimuliert werden. Von Letzteren gab er Daniel noch drei mit auf den Weg, dann waren wir fertig. Heute hatten wir nur eine Dreiviertelstunde gebraucht! Pustekuchen. Wir hatten noch nicht bezahlt. Eine gute Viertelstunde später traf endlich das Receipt ein, auf das wir aus versicherungstechnischen Gründen nicht verzichten wollten. Wir konnten. Daniel ging zum Nebenausgang nicht weit von der Praxis entfernt, und ich holte das Taxi ab.


Um zwanzig nach Zwei rief Michael Happle an, und gab Bescheid, dass er soeben mit der Fähre losgefahren sei und man in abholen könne. Daniel leitete das ans Camp weiter. Zu späterer Stunde gingen wir einkaufen. Richtig, nicht nur ich, wie in den letzten Tagen; Daniel fühlte sich inzwischen so fit, dass er auf einen Spaziergang nicht verzichten wollte. Da er immer noch nicht gut zu Fuß war, dauerte die Shopping Tour in zwei nur wenige hundert Meter entfernte Supermärkte rund 75 Minuten. Später, am Abend bekam ich Durchfall. Ganz überraschend kam das aber nicht, denn es war mir den ganzen Tag schon im Magen herum gefahren. Wird sich wohl in den kommenden Tagen wieder legen.

Samstag, 26. Januar 2008

Mi, 26. Jan. 2005

Um 7:45 Uhr gabs Frühstück, so dass wir rechtzeitig um 8:30 Uhr ein Taxi anhalten konnten. Wir vereinbarten mit dem Fahrer, dass er uns für 250 Dalasis zum Krankenhaus bringen, dort auf uns warten, und anschließend wieder zurück fahren sollte. Im Krankenhaus liehen wir uns einen Rollstuhl, den wir aber sofort zurück bringen sollten, wenn wir bei Mr. Camara angelangt wären, weil es der Einzige in der Aufnahme und eigentlich für Notfälle vorgesehen sei.



Als ich den Rollstuhl zurück gebracht hatte, kümmerte sich ein Holländer Anfang der Sechziger (unsere Schätzung) um Daniel. Neben Englisch konnte der zu Daniels Erleichterung auch gut Deutsch. Er erzählte uns, dass er in Holland 30 Jahre in seiner Praxis gearbeitet habe, und außerdem noch fünf Jahre in Deutschland. Daniel schien sehr zufrieden damit, dass er nun die Behandlung übernehmen würde. Zunächst wurde Daniel mit Rotlicht bestrahlt. Dann wurde er kräftig durchgewalkt. Zum Schluss machte der Holländer noch ein paar Übungen mit ihm, die er zu Hause selbst durchführen sollte. Sitzen sei für seinen Rücken besser als Liegen, und mit Krücken solle er ruhig erste Gehübungen machen. Ansonsten solle er sich aber Ruhe gönnen, und vor allem nichts überstürzen. Schließlich ist man nicht gleich nach dem ersten Tag völlig gesund. Gut, dann mussten wir uns ja nur noch Krücken besorgen. Die hatte das Krankenhaus auf Lager, allerdings gegen ein kleines "Pfand" von 750 Dalasis (für Weise, Schwarze zahlen 150), von denen es am Ende 100 zurück geben würde. Daniel verstand das nicht: Da könnte man die Dinger ja auch behalten!


Während Daniel auf die Krücken wartete, trabte ich los, um unserem Taxifahrer mitzuteilen, dass es nicht mehr lange dauern könne. Die vereinbarte Stunde Wartezeit war nämlich inzwischen überschritten. Als ich wieder zurück kam, waren die Krücken eingetroffen, Daniel bezahlte, und machte sich auf den Weg zum Taxi. Ich blieb noch, um das Receipt in Empfang zu nehmen, eine Angelegenheit von läppischen 10 Minuten. Danach gings zurück zum Hotel. War ja alles glatt gegangen! Hoffentlich würde es beim nächsten Mal genauso reibungslos laufen.


Am Nachmittag schaute Hermann kurz vorbei. Er brachte Daniel für den Fall der Fälle seine Koffer, und fuhr dann weiter nach Banjul, wo er noch Verschiedenes zu erledigen hatte. Nach einigen Stunden kam er wieder, zusammen mit einer älteren Dame aus der Schweiz, die seit dem Tod einer gewissen Fatou offenbar die Vormundschaft für deren Kinder hatte. Mit ihr kam er überein, wenn dann erst nächstes Schuljahr einige der Kinder ins Camp aufzunehmen. Anschließend machte er sich auf den Rückweg nach Massembe.


Nun waren wir allein. Der nächste Besuch würde aller Voraussicht nach erst am Wochenende kommen, wenn Judy Debbie und Martin zum Flughafen bringen würde.

Freitag, 25. Januar 2008

Di, 25. Jan. 2005

Auf Acht in der Früh war die Abfahrt terminiert, aber eine halbe Stunde vorher kam Hedwig um uns mitzuteilen, dass bei irgendwelchen Arbeiten ein Ast auf die Tele-Leitung gefallen sei, und unser Fahrer noch warten solle; nicht unbedingt bis das Alles repariert sei, aber bis klar sei, welche Ersatzteile er aus Kombo mitbringen sollte. Also warteten wir. Einige Zeit später ging ich nachschauen, warum sich das so hinzog. Man war gerade dabei mit vereinten Kräften den umgestürzten Masten wieder aufzurichten. Im Nachhinein bezweifle ich, dass meine Mithilfe die Sache in irgendeiner Weise beschleunigt hat. Als ich sah, dass es noch dauern würde, und ich nichts tun konnte, ging ich wieder ins Haus zu Dani.



Schließlich, um halb Zehn, war unser Fahrer endlich so weit. Wir luden Dani auf eine Trage und hievten ihn zu viert ins Auto. Dann gings los. Die schlechte Straße schien Daniel im Liegen mehr zu schaffen zu machen, als uns anderen im Sitzen. War das der Grund, oder einfach der Zeitdruck, in den wir durch die verzögerte Abfahrt geraten waren, dass der Fahrer kaum vorsichtiger als sonst fuhr. Daniel bedauerte, dass es nicht nach ihm ging: "Den würde ich sofort rausschmeißen." Dass uns zwischendurch ein Lamm vor das Auto sprang und anschließend nur noch humpeln konnte, war allerdings nicht seine Schuld. Als die Straßen besser wurden, wurde auch der Verkehr dichter, und es gab mehr Police Stops. Was macht man in beiden Fällen? Einfach die Sirene an! Bei den Polizeistopps wird einem eilig Platz gemacht und man kann fast ungehindert weiter fahren. Andere Verkehrsteilnehmer juckt es aber manchmal gar nicht, wenn da so ein Wichtigtuer hinter einem ein Martinshorn an hat. Wenn dann noch die Hupe hinzukommt, wird manchesmal erst Platz gemacht. Unser Fahrer war ziemlich schnell und aggressiv unterwegs, auch was das Überholen in unübersichtlichen Kurven anging, so dass wir froh waren, als wir im Krankenhaus angekommen waren, ohne dass wir oder das Fahrzeug etwas abbekommen hatten.


Nach über einer Stunde Wartezeit wurden wir zu einem Doktor gebracht, der schwerhörig war, und von dem Daniel sagte, dass man ihm schon von Weitem ansehe, dass er Schwarzen Star habe. Er war zwar nett, konnte uns aber nicht weiter helfen. Zumindest bekamen wir einen Rollstuhl, mit dem wir Daniel zum Röntgen brachten. Die Röntgenuntersuchung kostete 300 Dalasis und wurde von einem leicht spastisch gelähmten Doktor durchgeführt, der nach eigenen Angaben diesen Job schon mehr als 25 Jahre inne hatte. So lange wir darauf warteten, dass die Aufnahmen trockneten, rief Daniel bei Sainy Camara, dem von Hedwig empfohlenen Physiotherapeuten an. Der sagte, er habe momentan Zeit und wolle uns jemanden schicken, um uns abzuholen. Da der Teil des Krankenhauses, in dem er als Therapeut tätig war, keine 50 Meter von der X-Ray Station entfernt ist, war das Mädchen, das uns abholen sollte, eher da als unsere Bilder trocken waren. Lamin, ein Angestellter des Krankenhauses, der sich selbst zu unserem persönlichen Begleiter befördert hatte, meinte daraufhin, er wisse, wo wir hin müssten; er würde uns hinbringen, sobald die Aufnahmen trocken seien.


In der Zwischenzeit war auch Lore Cosier kurz aufgetaucht, und wir hatten mit ihr verabredet, sie und Father Tom bei Pipeline (WEC in Serrekunda) zu treffen. Sie hätten auch auf uns warten, und uns mitnehmen können, aber unser Fahrer wollte den angefangenen Job selbst zu Ende bringen und uns bei WEC absetzen.


Die Bilder waren jetzt fertig, und wir machten uns auf den Weg zu Mr. Camara. Er empfing uns sofort. Nachdem er Daniel ein paar Fragen gestellt, und die Schmerzquelle lokalisiert hatte, meinte er, er sei zuversichtlich das Leiden mit Physiotherapie behandeln zu können. In Daniel keimte ein Hoffnungsschimmer. Vielleicht würde er doch nicht auf jeden Fall nach Hause müssen ...!


Bei WEC angekommen wurden wir von Tom und Lore empfangen. Eine WEC Mitarbeiterin zeigte uns unser Zimmer, und wir richteten uns ein. Es war abzusehen, dass wir wohl eine ganze Woche oder sogar mehr hier verbringen würden, und so machte ich am verbleibenden Nachmittag entsprechende Besorgungen.