Im Gottesdienst sprach Andi über Gottes Wesen und Charakter.
Am Nachmittag gab es dann ein weiteres Highlight. Seal, Yamas Verlobter, ein passionierter Jäger kam zu Besuch. Bei früherer Gelegenheit hatten wir ihn schon gefragt, ob er einmal mit uns jagen gehen würde. Heute machte er seine gegebene Zusage wahr.
Nach der Siesta machten Seal, Daniel, J.J., Paul und ich uns mit dem Toyota auf Richtung Kundung. Nach 20 Minuten verliesen wir die Straße und fuhren vielleicht hundert Meter durchs hohe Gras. Dann parkten wir den Toyota und gingen zu Fuß weiter.
Nach einer Weile hatten wir die Jagdgründe erreicht, und Seal gebot uns zu warten. Er wollte vorgehen und checken, ob sich vielleicht irgendwo Antilopen aufhielten. Negativ. Also begannen wir gemeinsam mit der Suche nach den Affen. Und wir hatten Glück. Nach nicht allzu langer Zeit hatten wir eine kleinere Gruppe aufgestöbert.
Seal erlegte mit 4 Schuss 3 Affen. Der vierte Affe konnte mehr oder weniger schwer verwundet entkommen. Wir beschlossen, dass drei Affen eine ordentliche Beute seien.
Nachdem wir unseren Jadgerfolg bei im Rucksack mitgebrachten und noch halbwegs kühlen Cokes gefeiert hatten, machten uns auf den Rückweg; Seal hatte seiner Verlobten versprochen, um Fünf wieder zurück zu sein ...
Im Camp angekommen, machten wir uns gleich daran, den Affen das Fell abzuziehen, und sie auszunehmen. Den ersten zerlegte Seal für uns, gewissermaßen als Anschauungsunterricht. Um die beiden anderen kümmerten wir uns selbst. Ein paar der boys machten sich unterdessen einen Spaß daraus, sich einen abgeschnittenen Affenschwanz hinten in die Hose zu stecken und wie ein Äffchen zu posieren.
Nach dem Abendbrot wurden die Affen in kleine Schaschlik-Stückchen geschnitten. Die eine Hälfte froren wir ein. Die andere wurde eingelegt, um in den kommenden Tagen verzehrt zu werden.
