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Mittwoch, 10. Oktober 2007

So, 10. Okt. 2004

Im Gottesdienst sprach Andi über Gottes Wesen und Charakter.



Am Nachmittag gab es dann ein weiteres Highlight. Seal, Yamas Verlobter, ein passionierter Jäger kam zu Besuch. Bei früherer Gelegenheit hatten wir ihn schon gefragt, ob er einmal mit uns jagen gehen würde. Heute machte er seine gegebene Zusage wahr.



Nach der Siesta machten Seal, Daniel, J.J., Paul und ich uns mit dem Toyota auf Richtung Kundung. Nach 20 Minuten verliesen wir die Straße und fuhren vielleicht hundert Meter durchs hohe Gras. Dann parkten wir den Toyota und gingen zu Fuß weiter.



Nach einer Weile hatten wir die Jagdgründe erreicht, und Seal gebot uns zu warten. Er wollte vorgehen und checken, ob sich vielleicht irgendwo Antilopen aufhielten. Negativ. Also begannen wir gemeinsam mit der Suche nach den Affen. Und wir hatten Glück. Nach nicht allzu langer Zeit hatten wir eine kleinere Gruppe aufgestöbert.



Seal erlegte mit 4 Schuss 3 Affen. Der vierte Affe konnte mehr oder weniger schwer verwundet entkommen. Wir beschlossen, dass drei Affen eine ordentliche Beute seien.



Nachdem wir unseren Jadgerfolg bei im Rucksack mitgebrachten und noch halbwegs kühlen Cokes gefeiert hatten, machten uns auf den Rückweg; Seal hatte seiner Verlobten versprochen, um Fünf wieder zurück zu sein ...



Im Camp angekommen, machten wir uns gleich daran, den Affen das Fell abzuziehen, und sie auszunehmen. Den ersten zerlegte Seal für uns, gewissermaßen als Anschauungsunterricht. Um die beiden anderen kümmerten wir uns selbst. Ein paar der boys machten sich unterdessen einen Spaß daraus, sich einen abgeschnittenen Affenschwanz hinten in die Hose zu stecken und wie ein Äffchen zu posieren.



Nach dem Abendbrot wurden die Affen in kleine Schaschlik-Stückchen geschnitten. Die eine Hälfte froren wir ein. Die andere wurde eingelegt, um in den kommenden Tagen verzehrt zu werden.

Mittwoch, 12. September 2007

So, 12. Sept. 2004

An diesem Sonntag hatte Matze das Privileg zu predigen. Er predigte über faith (Glauben).


Nachmittags machten wir Zivis uns auf zur Jagd. Lediglich Paul und Matze blieben zu Hause. Paul aus der Überzeugung heraus, dass eine Jagd nicht den Sonntag heilige, und Matze weil es ihm schlicht zu heiß war. Darüber hinaus hatte er noch eine Andacht über einen character trait vorzubereiten, die er am folgenden Tag halten sollte.



Wir begannen unsere Pirsch zunächst im Garten. Judy hatte berichtet, dass am Vortag eine Herde Affen sich an den peanuts gütlich getan habe, und wir schauten nach, ob sich noch einige dort aufhielten. Zu unserer Enttäuschung hatten sie jedoch alle am Vortag ihren Hunger gestillt und waren abgezogen.



Also machten wir uns auf den Weg in den Busch. Der Fußmarsch dauerte etwa eine Dreiviertel Stunde, und führte uns durch Maisfelder und Savanne. Etwa eine Stunde lang durchkämmten wir den Busch. Unser größter Erfolg war ein Affe, den Didi zu Gesicht bekam, der uns aber entwischte bevor wir nah genug heran waren um ihm folgen zu können.



Nach der Hälfte der Zeit teilte uns Daniel Simon mit, er könne nicht mehr und wolle umdrehen. Also gingen wir zu einer Lichtung von der man das umgebende Gelände gut überblicken konnte und liesen ihn sich dort lagern.



Wir schauten uns noch ein wenig weiter nach potentieller Beute um, aber an diesem Tag war uns kein Glück beschieden. Demotiviert und erschöpft machten wir uns auf den Heimweg. Als das Camp in Sicht kam beschleunigte Daniel Simon seine Schritte, so dass er als Erster am main house anlangte. Durstig stürzte er eine Zwei-Liter-Flasche Wasser hinunter. Dann ging es ihm wieder besser.



Didi und Dani Alber wollten noch nicht aufgeben und gingen noch einmal in den Garten, in der Hoffnung, die Affen mögen in der Zwischenzeit zurück gekehrt sein. Ich begleitete sie mit der Kamera, da ich mir einen möglichen erfolgreichen Abschluss der Jagd nicht entgehen lassen wollte. Vergeblich! - So gab es zum Abendessen statt einem stattlichen Affen "nur" Schokopudding mit Vanillepudding und einem Fruchtbrei. Hätte schlimmer kommen können ;-)